Saisonabschluss mit Niederlage gegen Norderstedt

Und wieder eine neue Aufstellung… Nach der ärgerlichen Niederlage aus der Vorwoche gegen den Dauerrivalen LT 3 mussten die Travemünde Devils auch im letzten Saisonspiel gegen 1. SC Norderstedt auf mehrere Spieler in der Basketball-Bezirksliga verzichten. Der ungeschlagene Tabellenführer Norderstedt setzte sich dann auch erwartungsgemäß mit 45:66 (22:35) durch, die Travemünder verabschiedeten sich aber mit einer ordentlichen Leistung in die Saisonpause.
Das junge Team legte dann auch insbesondere in der Defense gut los. Durch eine starke Zonenverteidigung bekam man das starke Centerspiel Norderstedts in den Griff. Insbesondere Theo Tsekouras verrichtete Schwerstarbeit. Im Angriff kam man durch Passspiel zu freien Würfen. Die Trefferquote war aber richtig schlecht.
So stand das Spiel völlig im Zeichen zweier guter Abwehrreihen und völlig überraschend nach neun Minuten lediglich 3 : 8. In der Letzten Minute drehte der vor dem Spiel bereits als Meister fest stehende 1. SC Norderstedt noch einmal auf und ging durch zwei Dreier mit 5 : 18 in die Viertelpause.
Travemünde begann nun, gegenzuhalten und auch über Fast-Breaks zu punkten. Im Setplay war Norderstadt zwar deutlich überlegen, aber das junge Travemünder Team kämpfte sich wieder heran. So konnte man das 2. Viertel ausgeglichen gestalten und ging mit 22 : 35 in die Pause.
Norderstedt verwaltete nun den Sieg, kam aber nach wie vor gegen die starke Zonenverteidigung nicht wie gewohnt zum Zuge. So kam letztendlich unspektakulär zu einem sicheren 45:66 Sieg des Favoriten.
„Man merkte, dass es das letzte Saisonspiel war. Wir haben das eingesetzt, was wir uns vornahmen und kamen zu freien Würfen. Aber letztlich war die Trefferquote für einen Sieg zu schlecht“ resümierte Coach Hansen nach dem Spiel.
Und damit waren nicht nur die vielen vergebenen Fast-Break Chancen gemeint. Letztlich war man aber gegen den starken Gegner mit der taktischen Disziplin und der starken Defense durchaus zufrieden und genehmigte sich dann auch verdient das berühmte Saisonabschlussbier.

„Unter dem Strich eine gelungene Aufbausaison, bei der wir uns in der Defense, im Umschaltspiel und in der zweiten Saisonhälfte vor allem taktisch verbessert haben. Leider waren die Rahmenbedingungen nicht immer so, dass es zu mehr reichte. Aber es war ein Schritt nach vorn“ zog der Coach abschließend ein zufriedenes Saisonfazit.

Es spielten: Hannes Colberg (9), Andrew Candelon, Theo Tsekouras, Marc Neubert (14), Yassine Alam (10), Norman Bender (12), Tim Koslowski

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Jörg Hansen
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