Ferienprogramm 2017

Auch in diesem Jahr hatten wir in der sportfreien Ferienzeit etwas unternommen – wo wir die Turnhalle der Stadtschule nicht nutzen konnten. Mit Bewegung, Spaß in der Gruppe, die Natur bewusst wahrnehmend und etwas über die Ferien hinausgehend – wie immer mit einem reichhaltigen und schmackhaften Picknick. Zum Picknick hatte jeder etwas dabei und wir konnten es an schönen Orten in der Natur genießen.


Am 07. Januar – noch in den Weihnachtsferien – war eine Punschwanderung auf dem Priwall angesagt. Punsch aus der Thermoskanne. Wir waren 14 Personen, es war für diesen Tag Blitzeis vorhergesagt. Eben auf dem Priwall, warten Nebenstraßen eisglatt. Wir gingen durch den Wald und am Strand entlang zum Picknickplatz eben in Mecklenburg. Auf dem Rückweg, durch Nieselregen noch etwas glatter, erreichten wir jedoch unbeschadet den „Pesel“ an der Fähre für etwas Warmes und setzten anschließend mit der Fähre über.


Am 15. April, Ostersamstag, unternahmen wir mit 11 Personen bei echtem Aprilwetter eine Radtour zum Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer – zum Osterfest. Die jungen Lämmer waren schon etwas größer, da Ostern etwas später war. Wir gingen auch durch den Naturkindergarten. Auf dem Rückweg wurden wir noch etwas nass und waren nach 14 Kilometern wieder zurück.

 

Am 19. April tragen wir uns mit 10 Personen bei Sonnenschein und etwas Wind zum Boule-Spiel im Brügmanngarten. Nach einer Einweisung spielten wir mit Spaß und anschließendem Schmausen.

 

Am 20. Mai war eine Radtour nach Lübeck zum Reitturnier Am Rittbrook angesagt. Wir waren eine überschaubare Gruppe mit 3 Leuten, es war sonniges Wetter. Ein Springreit- und Dressurturnier gehobener Klasse auf gepflegter Anlage mit allerhand dazugehöriger Transport- und Unterbringungsmöglichkeiten auswärtiger Pferde. Man war nahe bei den Tieren, die mit den Köpfen aus den Stallungen schauten. Nach 30 Kilometern waren wir wieder zurück.

 

Am 1. Juli unternahmen wir zu zweit eine Radtour zum Westerntreffen bei Schützenverein in Kücknitz. Es nieselte etwas stärker, am Nachmittag wurde es sonnig. In der kleinen naturgetreu erstellten Westernstadt erlebten wir den „Wilden Westen“. Zu Gast waren andere Westernvereine in authentischer Kleidung.


Am 25. Juli hatten wir eine Radtour um den Hemmelsdorfer See geplant. Wie in diesen Tagen regnete es auch an diesem Tag mit kurzen Unterbrechungen. Wir haben aus diesem Grund die Tour abgesagt.

 

Am 01. August fuhren wir mit 15 Personen um den Hemmelsdorfer See. Es ging über Warnsdorf, Häven, die Räuberkuhle, mit Aufstieg auf den Hermann-Lönsblick-Turm, nach Hemmelsdorf zum Fischereihof. Nach einem Fischbrötchen weiter zu einem idyllischen Platz am See. Bei leichtem Regen hatten wir im Cafe in Warnsdorf Unterschlupf gefunden und waren nach 27 Kilometern wieder zurück.

 

Am 08. August unternahmen wir mit 13 Personen eine weitere Radtour. War das Wetter bislang sehr wechselhaft, so hatten wir einen sonnigen Tag. Es ging über Teutendorf nach Warnsdorf, am Schloss vorbei zu einem schönen Blick auf den Hemmelsdorfer See. Weiter ging es über Ivendorf und den Panoramablick-Wall am Skandinavienkai. Nach 20 Kilometern waren wir wieder zurück.

 

Am 19. August fuhren wir mit 10 Personen per Rad über Rönnau, Ivendorf, Ovendorf, Pöppendorf, Waldhusen zum Geschichtserlebnisraum in Kücknitz zum Sommerfest. Zu den historischen Häusern hatten sich auch auswärtige Gruppen in authentischer Kleidung eingefunden, die sich mit damaligen Fertigkeiten beschäftigten. War es sonst sonnig, so regnete es einmal heftig, sodass wir uns dann nach Hause begaben, wo wir nach etwa 20 Kilometern ankamen.

 

Am 23. August haben wir mit 12 Personen eine Radtour nach Haffkrug unternommen. Es war den ganzen Tag sonnig. Wir fuhren über Brodten und das Steilufer nach Niendorf und an der See entlang bis Scharbeutz. Dort pausierten wir auf einer Tribüne am Strand und weiter ging es nach Haffkrug zu einer Tasse Kaffee. Zurück waren wir nach 33 Kilometern.

 

Am 29. August unternahmen wir bei strahlendem Sonnenschein mit 11 Personen eine Radtour nach Dassow. Nachdem wir mit der Fähre zum Priwall übergesetzt hatten, ging es durch die Waterfront-Baustelle und über Pötenitz, Johannstorf mit Wasserschloss und Benckendorf nach Dassow mit Schloss Lütgenhof. Zurück über Harkensee mit Gutshaus und am Strand entlang, nach 36 Kilometern waren wir wieder zurück.

 

Am 17. Oktober trafen wir uns mit 22 Personen bei herbstlich-sonnigem Wetter auf der Liegewiese des Grünstrands. Mit ausgelassenem Wikingerspiel und anschließendem Picknick waren wir bis in den kühlen Abend angeregt in Gespräche vertieft.

 

Am 24.  Oktober waren wir mit 7 Personen per Rad bei trockenem, bedeckt-herbstlichem Wetter zum Erdbeer-Erlebnisdorf nach Warnsdorf gefahren – zum Frühstück. Zurück ging es über Ovendorf, Ivendorf und Rönnau. Nach etwa 16 Kilometern waren wir wieder hier.

 

Mit dieser „Frühstückstour“ ging unser schönes diesjähriges Ferienprogramm zu Ende. Nun geht es wieder an die „qualitativere“ Bewegung in der Halle – höchstens mit einem Schluck Wasser.


Euer Klaus Plosfuß