Travemünde Devils starten mit hohem Sieg

Endlich erster Spieltag für die Devils im Pokal, Feststimmung in der Steenkamphölle gegen einen starken Gegner aus Kiel, dem KTB II. So dachte man zumindest – aber statt des mit ehemaligen Regionalligaspielern gespickten Teams kam mit dem Bezirksligisten KTB IV die schwächere Variante, was im Pokal möglich ist. Mit dem sicheren 106 : 72 (53 : 35) – Sieg zeigte das Travemünder Team aber, dass es richtig heiß auf die kommende Saison ist.

Ohne Drei mussten die Devils antreten, denn Bender (Verletzung), Maaß (noch keine Freigabe) fielen aus und bei einer weiteren Verstärkung müssen noch die Modalitäten geklärt werden. Der für Bender und aufgrund starker Trainingseindrücke in die Startformation gerückte Neuzugang Alexander Tiedemann (12 Punkte) drückte zu Beginn dem Spiel sein Stempel auf: Seine 8 Punkte in den ersten 4 Minuten bedeuteten die 8 : 2 – Führung, brachte schnell Sicherheit und zwang KTB zur ersten Auszeit. Sie brachte aber nichts, denn jetzt zogen bei Travemünde aus einer starken Defensive und angetrieben vom Chef-Organisator Alam (17) auch die anderen Spieler nach, so dass am Ende des 1. Viertels ein vorentscheidendes 23 : 13 stand.

Jedes Viertel wurde nun mit 8 Punkten gewonnen. KTB wurde bereits im Aufbau unter Druck gesetzt und die Devils zogen mit schnellem Spiel ihre Kreise. Die Ausgeglichenheit im Kader hinterließ dabei einen starken Eindruck. Über den Halbzeit-Stand 53 : 55 war es dann Topscorer Jeremia Suchan (20) vorbehalten, den 100en Punkt zu erzielen.

Ein gelungener Einstand für das neu formierte Team.

„Die Defense stand für mich im Vordergrund und über die eine oder andere Schlafmützigkeit müssen wir ernsthaft reden. Erfreulich ist aber, dass das Team als kompakte Einheit aufgetreten ist, die Systeme funktionierten und unsere Young Devils Suchan, Hillner und Otto richtig mitmischten,“ resümierte Coach Hansen.

Es spielten weiter: Werthmann (18), Hinz (14), Hillner (9), Pfiffner (8), Candelon (6), Otto (2), Garcia.

Text: Travemünde Devils
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Kapitän Dennis Werthmann hat gut Lachen: souveräner Sieg im Pokal