EMS Training beim TSV

Liebe Sportfreunde,

das Internet ist voll von Informationen zum EMS-Training. Es gibt zwar hinreichend positive Studien und Beiträge von verschiedenen Sportzeitschriften, Fernsehmedien und EMS-Anbietern. Doch trotzdem werden mir immer die gleichen Fragen zum Training gestellt und daher möchte ich die Wichtigsten an dieser Stelle kompakt beantworten.

 

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Was ist EMS und woher kommt es?

EMS bedeutet Elektrische Muskel Stimulation. Bei dieser Trainingsform wird die Muskulatur durch niederfrequenten Reizstrom zur Kontraktion angeregt. Damit der Strom auch bei den Muskeln ankommt, haben die Sportler speziell leitende Funktionskleidung an, die zu Beginn des Trainings angefeuchtet wird, damit der Strom besser leitet. In der Physiotherapie werden Stromimpulse schon seit Jahrzehnten zum Muskelaufbau erfolgreich eingesetzt.

 

Wie funktioniert EMS und was bringt es?

Nach dem Aufwärmen im Ausdauerbereich werden 16-20 verschiedene Übungen ausgeführt, bei denen alle wichtigen Muskelgruppen angesprochen werden. Die Stromimpulse werden dabei gleichzeitig in die unterschiedlichen Bereiche gesendet. Das Ganzkörpertraining ist geeignet für Muskelaufbau, Stärkung des Rückens und der Rumpfmuskulatur und sorgt für einen erhöhten Fettabbau, da der Stoffwechsel noch Stunden nach dem Training auf Trab gehalten wird.

 

Für wen ist EMS Training geeignet?

Dieses Training ist für jeden gesunden Menschen geeignet. Derzeit trainieren in unserer EMS Sparte Sportler im Alter von 36-64 Jahre. Nicht geeignet ist EMS für Menschen mit Herzschrittmachern, Herzkreislauf-Erkrankungen und für werdende Mütter.

 

Was passiert vor dem ersten Training?

Beim Probetraining wird ein Gesundheitsbogen ausgefüllt und besprochen, damit eventuell bestehende Einschränkungen berücksichtigt werden können. Nach Feststellung der gesundheitlichen Eignung, wird die EMS-Bekleidung anprobiert und anschließend erste Übungen durchgeführt.

 

Ist EMS Training gefährlich?

Das Training mit niederfrequentem Reizstrom ist grundsätzlich nicht gefährlich. Die Organ- und Herzmuskulatur werden durch die Stromimpulse nicht erreicht. In meiner bisherigen 9-monatigen Tätigkeit als EMS-Instruktor gab es keine Erkrankungen oder Verletzungen, die auf das EMS-Training zurückzuführen waren – von moderatem Muskelkater einmal abgesehen.

 

Was kostet das EMS-Training?

In den Micro-Studios oder bei Personaltrainern kostet eine 20minütige Einheit ab 20€. Als gemeinnütziger Verein können wir dieses hochwertige Training schon für 11€/Trainingseinheit anbieten. Das bedeutet einen Monatsbeitrag bei einem einmaligen Wochentraining in Höhe von 44€, zzgl. 12,50€ Vereinsbeitrag. Die Trainingsgruppen bestehen dabei aus maximal 3 Sportlern.

 

Mein persönliches Fazit: Aufgrund meiner Erfahrung und der sichtbaren Leistungssteigerung unserer EMS-Sportler, kann dieses Training ein wichtiger Baustein zur Steigerung der Fitness und Gesunderhaltung sein. Zur Optimierung und Abrundung der koordinativen und als auch der Ausdauer-Fähigkeiten würde ich noch ein bis zwei weitere Sportarten in der Woche empfehlen. Hier bietet unser Verein ja reichlich Auswahl.

 

Sollte ich euer Interesse geweckt haben, lade ich euch gerne zu einem kostenlosen Probetraining ein.

 

Ich freue mich darauf und stehe für Fragen jederzeit zur Verfügung.

 

Mit sportlichem Gruß

Frank Voß