Den inneren Schweinehund „Faulus Bockus“ überwinden

Liebe Sportfreunde,
was gibt es Schöneres, als über positive Entwicklungen zu berichten.Ganz herzlich möchten wir auch Marita Fraede, Britta Frerichs, Hannes Mischke, Mario Möller, Monika Scheler, Claudia Böbs, Inga Prigge, Heidemarie und Rainer von Marwick und Conny Wegner als Neustarter in der Fitness-Lounge begrüßen. Das Team Fitty wünscht euch einen guten Start und viel Spaß beim Training.

 

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Hier mal ein paar Tipps aus der Praxis.
Gerade in den Einzelsportarten gibt es eine elementare Tugend zur Erreichung der Ziele. Diese Tugend heißt Disziplin. Oft bröckelt die Motivation trotz bester Vorsätze nach einigen Wochen und nach einer krankheitsbedingten Pause ist es dann schwierig wieder den Anschluss zu finden. Daher benötigen Anfänger mit einem riesigen inneren Schweinehund einen festen Trainingsplan und zudem noch einen Trainingspartner, der keine Ausreden zulässt. Wie z.B.:  schlecht geschlafen, Scheinkrankheiten, keine Lust, keine Zeit, miese Laune, zu viel gearbeitet …diese Liste lässt sich noch endlos fortsetzen. Der Trainingsplan gibt Sicherheit und Information beim Wiedereinstieg. Auf dem Plan stehen die Sportgeräte, Anzahl Wiederholungen und Geräteinstellungen. Aus meiner Erfahrung ist die Abbrecherquote viel niedriger wenn mit Trainingsplan “geackert“ wird.

 
Fast jeder fühlt sich nach einer sportlichen Betätigung und der anschließenden Dusche viel besser als vorher. Trotzdem versucht der innere Schweinehund „Faulus Bockus“ uns immer wieder davon abzuhalten. Ihn interessiert unsere Gesundheit einen feuchten Kehricht und so möchte er uns auch von Pizza statt Salat und Cola statt Tee überzeugen. Er ist im Übrigen auch dafür zuständig, den Keller nicht aufzuräumen, Vokabeln nicht zu lernen oder den Abgabetermin der Steuer bis auf den letzten Tag zu schieben.  Wie ihr seht, ist er also ein fleißiges Bürschchen. Psychologen raten dieser Bremse einen Namen zu geben. Meinen Sportlern beim Personaltraining und mir hat dies geholfen, ihn in Schach zu halten. Beim harten Beintraining quatscht mein Schweini Günther mir permanent ins Ohr, nicht mehr Gewichte aufzulegen, weil ich nicht genug gegessen habe oder ich morgen bestimmt wieder Muskelkater bekomme.  Der Typ gibt einfach nicht auf – aber ich auch nicht!


Alle, die „Schweini“ nicht in den Griff bekommen, obwohl ein Trainingsplan und Trainingspartner vorhanden sind, sollten eine Sportart wählen, die richtig viel Spaß macht. Das ist dann oft mehr als die halbe Miete. Zum Glück muss in dem Fall nicht der Verein verlassen werden, sondern man kann problemlos auf eine der einundzwanzig anderen Sportangebote beim TSV wechseln.  

 

Ich freue mich auf weiterhin sportliche Zeiten mit Euch.
Euer Frank